Neubau

Schafweide, Mannheim


anerkennung

Andere beteiligte Planer:

Stefan From Landschaftsarchitekten, Dettenhausen

und

Tragwerkeplus, Reutlingen


Realisierungs

Ausschnitte aus dem Preisgerichtsprotokoll

Städtebau

Die Entwicklung des Grundstückes Schafweide mit dem. geplanten SWR-Gebäude, dem neuen öffentlichen Platz im  Süden sowie dem neuen „Wohnblock“ kann nur  ganzheitlich gelingen. Dies bedeutet für uns die  räumliche  „Verschmelzung“ der einzelnen Bauwerke  in dem Gebiet zu einer ganzheitlichen räumlichen  Situation und keine reine „Addition“ von benachbarten  Bauten.

Das SWR-Gebäude ist als räumliche Dominante im  städtebaulichen Gefüge entwickelt worden, was durch die  Weiterplanung des Quartiers nicht geschwächt werden  darf.

So sehen wir die Wohnbebauung als eine, in seiner  Höhenentwicklung teilweise gestaffelte Architektur, die  sich nach Osten und Norden weitestgehend auf 5  Geschosse beschränkt und sich somit mit dem SWR- Gebäude in die städtebauliche Planung einfügt. Die  Architektur der Wohnbebauung reagiert mit horizontalen  wie vertikalen Staffelungen auf die räumlichen  Gegebenheiten des Ortes. Durch Vor- und Rücksprünge  schafft die Bebauung die Begleitung des Straßenverlaufes  von der Straße Schafweide zur Friedrich-Ebert-Straße ohne ihm lediglich belanglos nachzufahren.  Es entsteht eine markante wie filigrane räumliche  Gestaltung der Kreuzung, die an jedem „Sprung“ im  Dachgeschoss durch eine quadratische Erhöhung des  Baukörpers betont wird. Die Auffaltung der  Fassadenfläche durch diese Vor- und Rücksprünge  ermöglicht zudem eine funktionale und flexible  Grundrissgestaltung, aufgrund der optimierten  Belichtungsmöglichkeiten der angrenzenden Wohnungen.  Dabei bleibt der Blockrand stets geschlossen  und die Blockraummitte vor Lärm geschützt. 

Architektur und Funktionen

93 Wohneinheiten werden über 7 Treppenhäuser mit jeweils  integrierter Aufzugsanlage erschlossen. Die Adressbildung  erfolgt stets vom Blockäußeren, von den umgebenen  Straßen: Friedrich-Ebert-Straße, Straße Schafweide sowie  Hermann-Heimerich-Straße (im Westen). Die  Eingänge sind durch Rücksprünge in der Architektur bzw.  adäquate Freiraumgestaltung identitätsstiftend  gestaltet. Die Wohnungen im Erdgeschoss sind als Hochparterre von der Straßenebene bewusst gelöst und genießen so die nötige Distanz zum öffentlichen Raum.

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